Gewerbe

Für viele gewerbliche Tätigkeiten braucht man einen sogenannten Befähigungsnachweis, also eine formelle Ausbildung. Für jedes Gewerbe mit Befähigungsnachweis gibt es eine Gewerbezugangsverordnung.

Die  Gewerbezugangsverordnungen legen fest, mit welcher Ausbildung eine Gewerbeberechtigung für ein bestimmtes Gewerbe gelöst werden kann. Für fast alle Gewerbe sind schulische Ausbildungen in Kombination mit Praxiszeiten für den Gewerbezugang vorgesehen. Grundsätzliches zur Anerkennung finden sie hier.

Schulische Ausbildungen werden auch als Ersatz der Unternehmerprüfung vorgesehen.

Schulische Ausbildungen die die Unternehmerprüfung ersetzen, ersetzen jedenfalls auch die Ausbilderprüfung.

Auch die Meister- und Befähigungsprüfungen, die seit 1.2.2004 gelten, sehen vor, dass bestimmte Schulabsolventen einen geringeren Prüfungsumfang ablegen, um zu einem Gesamtzeugnis über die Meisterprüfung und somit zum Meistertitel zu kommen. Welchen Schulabsolventen das Modul 3 – schriftliche Prüfung einer Meisterprüfung –  ersetzt wird, ist aus der linken Spalte des Erlasses des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit zu entnehmen.

(Quelle: WKO, Link, abgerufen am 11.09.2017) und eigene Links

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