Wiedereingliederungsteilzeit für Vertragsbedienstete

Liebe Kollegin!
Lieber Kollege!

Seit 1.August 2018 ist es möglich, nach einer mindestens sechswöchigen ununterbrochenen Dienstverhinderung aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit die Wiedereingliederungsteilzeit in Anspruch zu nehmen. Vorerst ist dies bis 31.Dezember 2019 möglich. Danach erfolgt eine Evaluierung.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit ist eine mindestens sechswöchige ununterbrochene Dienstverhinderung aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit. Die Wiedereingliederungsteilzeit kann für die Dauer von mindestens einem Monat bis zu sechs Monaten vereinbart werden. Sollte es nach Ablauf dieses Zeitraumes arbeitsmedizinisch zweckmäßig sein, kann eine einmalige Verlängerung in der Dauer von mindestens einem Monat bis zu maximal drei Monaten vereinbart werden.

Die geleistete regelmäßige Wochendienstzeit muss im Durchschnitt (Gesamtdauer der Wiedereingliederungsteilzeit) 50% bis 75% des bisherigen Umfanges betragen. Zu beachten ist, dass die regelmäßige Wochendienstzeit allerdings zu keinem Zeitpunkt 30% der Vollbeschäftigung unterschreiten darf.

Die Herabsetzung muss im zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit der mindestens sechswöchigen ununterbrochenen Dienstverhinderung stehen. Der Beginn der Wiedereingliederungsteilzeit muss nicht unmittelbar nach der mindestens sechswöchigen ununterbrochenen Dienstverhinderung angetreten werden, dies ist auch zu einem späteren Zeitpunkt (spätestens einen Monat nach dem Ende der Dienstverhinderung) möglich.

Der Dienstgeber hat das dem vereinbarten Beschäftigungsausmaß entsprechende anteilige Monatsentgelt zu entrichten. Zusätzlich zu diesem gebührt ein Wiedereingliederungsgeld, welches sich aus dem erhöhten Krankengeld errechnet. Dieses ist von der Dienstnehmerin/vom Dienstnehmer beim zuständigen Krankenversicherungsträger zu beantragen.

Ihr Team der FSG-BMHS.