Dienstrecht

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

Beratung auf Abruf

Lassen Sie sich von uns direkt und persönlich beraten. Per Email, telefonisch, auf unserer Website. Wir sind auch in allen Bundesländern unterwegs. Fragen Sie einfach nach.

kontakt_nl

Sie finden nachfolgend einen Vergleich zwischen altem und neuen Dienstrecht in einer Kurzzusammenfassung.

LehrerInnen Dienstrecht Infomappe (pdf, aktueller Stand 03.01.2017)

Anrechnung von Vordienstzeiten (interner Link, Service>Vordienstzeiten)

Optionsbestimmungen für Fachpraktiker/innen:
Fachpraktiker können nach den Sonderbestimmungen des § 38 Abs. 3 und 5 VBG in pd eingereiht werden, wenn sie die geforderte Berufspraxis (lt. Verordnung drei Jahre) aufweisen. Sie müssen gemäß § 38 Abs. 5 zweiter Satz VBG die 240 ECTS-Lehramtsausbildung berufsbegleitend absolvieren (Ausbildungsphase, § 40 Abs. 2 Z 2 lit. b VBG, § 48 Z 4 VBG). Auch wenn diese Ausbildung derzeit noch gar nicht angeboten wird, können sie ins neue Dienstrecht optieren.

Außerdem finden Sie hier eine Kurzinfo zum neuen Dienstrecht. Das Optionsrecht besteht bis zum Schuljahr 2019.

Weitergehende Hinweise und auch den Gesetzestext finden Sie auf unserer Internetseite.

8 comments on “Dienstrecht
  1. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich stehe in meinem ersten Dienstjahr und unterrichte 21 Stunden, was einer vollen Lehrverpflichtung entspricht. Mir wurde bereits mitgeteilt, dass mein Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert wird, jedoch ich durch Stundenmangel keine volle Lehrverpflichtung mehr haben werde. Es werden voraussichtlich 16 Stunden.

    Meine Frage daher: Wie wird im neuen Lehrerdienstrecht das Entgelt einer solchen Lehrverpflichtung berechnet? In sämtlichen Unterlagen finde ich nur die Gehaltstabelle einer vollen Lehrverpflichtung im Neurecht und die Berechnung einer geringeren im Altrecht.

    Danke für Ihre Hilfe!

    Freundliche Grüße,
    David Lechner

    • Lieber Kollege Lechner,

      danke für Ihre Nachricht.
      Grundsätzlich ist eine Unterrichtsverpflichtung von 22 Stunden dies Basis der Berechnung. Eine geringere Unterrichtsverpflichtung bedeutet dann, wie in Ihrem Fall x/22 der Entlohnung. Unterrichten Sie in der Sekundarstufe II in der Lehrverpflichtungsgruppe I oder II, dann zählt 1 Unterrichtstunde wie 1,1 Stunden. Wenn nicht dann ist das Monatsgehalt 16/22 des Vollzeitgehalts. Zusätzlich müssen Sie auch noch die “sonstigen Stunden” außerhalb der Unterrichtstätigkeit erbringen. Für Teilzeitbeschäftigte gilt: je Wochenstunde 3,273 Stunden/Schuljahr

      Bei weiteren Fragen melden Sie sich jederzeit.
      Kollegiale Grüße Heinrich Himmer

  2. Guten Tag,

    mich würde interessieren wenn ich mit 35 Jahre (Meisterprüfung mit 23 Jahre abgeschlossen) als fpu Lehrer in einer HTL (B.ed. noch ausständig) Gehalt bekommen würde.

    • Lieber Kollege,
      im Überblick lässt sich sagen, dass Sie im alten Dienstrecht bis zur Absolvierung des BEd einen befristeten Vertrag (Vollzeit) mit der Einstufung IIL/l 2b1 (ca. € 1.800) erhalten, danach bekommen Sie eine Einstufung in l 2a2 (bei IIL = befristet = ca. € 2.184). Nur im IL-Vertrag (im Normalfall unbefristet) erhalten Sie eine Anrechnung von Vordienstzeiten. Die Bezahlung (zB IL/l2a2) in der 1. Gehaltsstufe ist € 2.210,40 für Vollzeit
      Im neuen Dienstrecht erhalten Sie von Beginn an ein Gehalt von € 2.545,70 für Vollzeit in der 1. Gehaltsstufe mit sofortiger Vordienstzeiten Anrechnung.

  3. Guten Tag!

    Mich würde noch interessieren, ob denn die Fächerzulagen im Dienstrecht NEU überhaupt pensionswirksam sind?

  4. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Mich würde interessieren, wieviel ich brutto verdiene, wenn ich ab Herbst 2016 mit bspw. 8 Unterrichtsstunden an einer BMHS kaufmännische Fächer unterrichte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefanie Senfter-Ortner

    • Liebe Stefanie Senfter-Ortner,
      wenn Sie die klassischen kaufmännischen Gegenstände unterrichten dann werden Sie für 8 Unterrichtsstunden folgende gerundete Gehälter (14 x) bekommen:
      im alten Dienstrecht (befristeter Vertrag IIL – normalerweise beim Einstieg für max. 5 Jahre): € 1.200
      im neuen Dienstrecht (Befristung 1. Jahr jedenfalls, Bezahlung unabhängig von Befristung max. 5 Jahre): Grundgehalt € 1019 + monatl. Fächervergütung € 222 = € 1.239

      Bei weiteren Fragen melden Sie sich gleich direkt unter heinrich.himmer@fsgbmhs.eu oder 0676 531 32 42

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwölf + 8 =